Das Ende von Greenwashing mit Green Shape

Shownotes

Ab dem 27. September 2026 gelten in der EU verschärfte Regeln gegen Greenwashing: Die Empowering Consumers Directive legt fest, dass Nachhaltigkeitslabel nur noch zulässig sind, wenn sie unabhängig zertifiziert wurden.

Für Vaude und den etablierten Green Shape-Produktstandard bedeutet dies eine grundlegende strategische Neuausrichtung. Aus einem firmeneigenen Label wurde ein unabhängiges Programm, das nun allen Marken offensteht. Hilke Patzwall, Leiterin Nachhaltigkeit bei Vaude, hat diesen Transformationsprozess geleitet und erklärt, warum die Ablösung des alten Standards die Chance auf eine breitere Wirkung bietet.

Wir besprechen in dieser Folge: • Die neue EU-Regelung: Warum firmeneigene Nachhaltigkeitssiegel ab September 2026 nicht mehr zulässig sind und welche Konsequenzen das für Marken und Konsumenten hat. • Kommunikation unter Druck: Warum die Anforderungen an die Nachhaltigkeitskommunikation steigen und sie trotz politischer Hürden langfristig an Bedeutung gewinnen. • Der Weg zur Unabhängigkeit: Wie Vaude den Green Shape-Standard losgelöst und in einen unabhängigen, gemeinnützigen Verein überführt hat. • Ein Modell für die Branche? Für wen sich Green Shape eignet – vom kleinen Designlabel bis zum Großunternehmen – und woran der Erfolg dieses neuen Modells in den nächsten Jahren gemessen wird.

Zu Gast: Hilke Patzwall, Leiterin Nachhaltigkeit bei Vaude. Zum Weiterhören: Episode 26 mit Pascal Moreau (Ohana, Brüssel) – „EU Green Deal Reality Check“ (auf Englisch) – über die Hintergründe der Green Claims Directive und des EU Green Deals.

Transkript anzeigen

00:00:03: Jetzt legt halt gerade das Pendel ein bisschen weg vom Thema Nachhaltigkeit, aber es wird wieder zurückschlagen dann auch in die andere Richtung.

00:00:10: Weil die Probleme gehen ja nicht weg auf den Plotplaneten!

00:00:13: Wir haben den Klimawandel, wir haben eine Biodiversitätskrise... ...wir haben ne Wasserkrise im Kürze global.

00:00:19: Haben wir sie schon?

00:00:20: In Europa werden wir sie in kürzer haben.

00:00:22: Ja wir haben Waldsterben und Waldbrände.

00:00:25: Wir haben Menschenrechtsungerechtigkeiten etc.

00:00:29: Und die Themen gehen ja nicht weg, nur weil bestimmte Politikerinnen jetzt so tun als könnte man das irgendwie wegdiskutieren oder ignorieren.

00:00:39: Deshalb bin ich ganz fest der Überzeugung dass in ein paar Jahren die Nachhaltigkeitskommunikation von Unternehmen dient es ernst mal in das Thema und das sind viele!

00:00:48: Viele viele viele Unternehmen viel mehr Unternehmen als unser Bundeswirtschaftsministerium uns so glauben machen will oder in der Öffentlichkeit so vielleicht auch sichtbar ist.

00:00:59: Ich bin ganz überzeugt davon, dass die Unternehmen weiterhin sehr stark und sehr glaubwürdig und belastbar Nachhaltigkeitskommunikation machen werden.

00:01:09: Und dann eben auch mit den paar wenigen verbliebenen oder neu entwickelten MQ-konformen Siegel an ihren Produkten wie dem Greenchip Standard.

00:01:20: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Neue Horizonte – dem Nachhaltigkeitspodcast von Globetrotter Ausrüstung!

00:01:27: Mein Name ist Fabian Nenzer und ich freue mich, dass ihr heute dabei seid.

00:01:32: Heute geht es um Green Shape – den Produktstandard von VD.

00:01:36: Vd hat Green Shape selbst entwickelt und über viele Jahre Produkte nach den eigenen hohen Anforderungen des Standards hergestellt und mit dem Green Shape Label ausgezeichnet.

00:01:47: Vielleicht ist euch das Logo beim Kauf eines Vd-Produktes auch schon mal begegnet?

00:01:52: Doch ab dem siebenundzwanzigsten September ändern sich die Spielregeln!

00:01:56: Dann greifen nämlich die neuen Anforderungen der sogenannten Empowering Consumers Directive, kurz EMCO.

00:02:02: Ziel der EU-Regelung ist es Greenwashing zu verhindern und die Anforderung an Umweltaussagen und Nachhaltigkeitslabel deutlich zu verschärfen – und zwar branchenübergreifend!

00:02:15: VD hat deshalb schon sehr früh damit begonnen, GreenShape auf die neuen Was ganz Spannendes passiert, aus einem unternehmenseigenen Standard wird jetzt ein unabhängiges Programm das künftig auch anderen Marken offen steht.

00:02:36: Doch was bedeutet jetzt dieser Schritt für VD?

00:02:39: Was musste sich dafür bei Green Shape alles verändern und welche Auswirkungen hat MCO künftig darauf wie Marken über Nachhaltigkeit sprechen können?

00:02:49: Darüber spreche ich heute mit Hilke Patzwall, Leiterin Nahhaltigkeit bei VD, die diesen Prozess federführend begleitet hat.

00:03:01: Ja, freut mich auch sehr.

00:03:03: vielen Dank Fabian!

00:03:20: Produktstandard entwickelt?

00:03:22: Ja, GreenShape gibt es seit Jahrzehntzehn.

00:03:25: Vd hat das damals vor langer Zeit entwickelt ins Leben gerufen weil wir immer wieder gefragt wurden von unseren Kunden vom Fachhandel ob wir nicht ein Kennzeichen schaffen könnten, woran man Produkte die umweltfreundlicher sind als der Standard im Laden, im Regal sozusagen erkennen kann.

00:03:50: Also so eine Art Label und ja gesagt getan.

00:03:55: das haben wir dann gemacht.

00:03:59: Die erste Stufe von Green Shape umfasste Materialkriterien Und über die Jahre in den verschiedenen Entwicklungsstufen wurde das dann immer weiterentwickelt, auch mit Feedback von Außen.

00:04:14: Von Expertinnen und Experten aus der Umweltwissenschaften, aus der Textilindustrie

00:04:21: usw.,

00:04:22: so dass wir inzwischen Kriterien entlang des gesamten Produktlebenszyklus haben im Green Shape Standard, also vom Design über die Materiellauswahl.

00:04:32: Über die Lieferantenauswahl, über die Produktion und über die Nutzungsphase.

00:04:38: Und Last but not least dann eben auch über die Entsorgung.

00:04:45: Also sehr viele Evolutionsschritte, die der Green Shape Standard da jetzt über fünfzehn Jahre vollzogen hat?

00:04:54: Wie du beschrieben hast, angefangen von der Ausrichtung auf Material aber dann eben bis zur Entwicklung eines umfassenden Standards.

00:05:03: Der eben den gesamten Produkt Lebenszyklus betrachtet.

00:05:09: und liebe Hilke Dann kam aber Emco und da hat so einiges verändert.

00:05:15: Wann war euch?

00:05:15: Und wann war dir so klar?

00:05:17: das wird auch Auswirkungen auf den Green Shape Standard haben.

00:05:21: Ja, so EU-Gesetze, die fallen ja nicht plötzlich vom Himmel.

00:05:25: Die haben meistens viele Jahre Vorlauf und so war das auch hier bei der Empowering Consumer's Directive.

00:05:31: Die EU hat schon vor vielen Jahren, ich würde mal sagen auf jeden Fall vor Corona... wenn man das so in der Zeitrechnung einteilen kann, angekündigt gegen Greenwashing stärker vorgehen zu wollen.

00:05:45: Wir fanden es auch sehr sinnvoll und haben das sehr begrüßt.

00:05:49: Und dann kam innerhalb dieses Gesamtpaketes von dem sogenannten EU Green Deal dann auch diese Anti-Greenwashing-Gesetzgebung auf die Empowering Consumer Directive.

00:06:00: So lange ungefähr sind wir eben schon damit Zugange den GreenShape Standard in eine andere Liga zu entwickeln, also weg vom Unternehmenseigenen Label eben über diese Hürde zu heben die die Empowering Consumer's Directive einzieht.

00:06:19: Nämlich das Siegel mit Nachhaltigkeitsaussage am Produkt nur noch unter ganz bestimmten Voraussetzungen überhaupt erlaubt sein werden.

00:06:29: Und dieser Stichtag, der ist eben jetzt dann Ende diesen Monat am siebenundzwanzigsten September zwanzig sechsundzwannzig, enden alle Übergangsfristen und ab dann zählt es.

00:06:41: Genau!

00:06:41: Und du hast es erwähnt?

00:06:43: Dann spielt der Green Shape Standard in Zukunft in einer anderen Liga.

00:06:48: vielleicht noch mal zurück zu dem Herausforderung oder Problem, dass sich aus Sicht von EMCO ergibt.

00:06:56: Also wo sagt die EMCO wenn ein Unternehmen jetzt einen eigenen Nachhaltigkeitsstandard hat und entwickelt?

00:07:04: Und auch seine Produkte danach bewertet und auch anschließend damit natürlich dann mit einem entsprechenden Label auch wirbt.

00:07:12: Wo sieht die EMCo da eine Schwierigkeit?

00:07:15: Genau das ist ein ganz wichtiger Aspekt innerhalb der EMCO Neben einem ganz großen weiteren Kapitel, was gar nichts mit Labels zu tun hat sondern mit einfach textlichen Aussagen sozusagen.

00:07:28: Die unterliegen auch der MCO und die müssen jetzt wirklich neue Anforderungen erfüllen viel belastbarer sein.

00:07:37: aber was Siegel betrifft ist die MCO ganz besonders streng da es nämlich so dass das nur noch unabhängige Siegel sein dürfen.

00:07:46: also man darf sich nicht selber zertifizieren.

00:07:50: Und das war eben bei GreenShape bisher der Fall, bis letztes Jahr.

00:07:54: Das war ein von VD erfundener Standard mit einem von Vd erfundenen Siegel und Vd hat auch die Bewertung durchgeführt also Bier für uns selber.

00:08:05: Bisher war das völlig legal und hatte einen großen Mehrwert für den eigene Produktentwicklung uns alle sozusagen als Kundinnen und Kunden, aber das genau ist eben jetzt nicht mehr erlaubt.

00:08:18: Man muss nach der EMCO eine Unabhängigkeit herstellen zwischen dem Programm Eigner also der Organisation die der Träger von einem Standard ist und der Zertifizierungsorganisation.

00:08:33: Also es muss eine unabhängige Drittpartei Zertifikierungsstelle geben Unternehmen, Marken wie VD aber auch künftig dann hoffentlich viele andere nach diesem Standard zertifiziert.

00:08:50: Also quasi nicht mehr alles in einer Hand sondern in so einem Dreieck gedacht, Programmeigner unabhängige Zertifizierungsstelle und Nutzer des Standards.

00:09:04: das Unternehmen die Marke die damit ihre Produkte auslogen will.

00:09:10: Und ab dem siebenundzwanzigsten September, du hast das angesprochen, greift dann die EMCO.

00:09:16: Dann wäre der Green Shape Standard in der damaligen Form verboten gewesen.

00:09:23: Vielleicht noch mal da im Detail?

00:09:26: Was wären denn jetzt die Konsequenzen gewesen?

00:09:28: Hättet ihr gesagt wir führen den Standard mal sofort!

00:09:32: Also in der EMCO steht nirgends ab und dann ist Green Shape verboten.

00:09:37: Das betrifft nicht nur Greenchapes, sondern die ganzen anderen Standards und Siegel, die es da sonst noch so gibt in unserer Branche auch.

00:09:43: Sondern die Emco setzt einfach neue Regelungen fest.

00:09:47: Und wenn man jetzt dickfällig genug gewesen wäre, einfach mal so weiterzumachen wie die letzten fünfzehn Jahre dann kann man davon ausgehen dass sicherlich jemand dagegen geklagt hätte.

00:09:58: Das ganze Thema EMCO unterliegt in Deutschland der nationalen Umsetzung sozusagen im Wettbewerbsrecht.

00:10:08: Also, in Deutschland ist die EU-Gesetzgebung über das Deutsche Wettbesitzgesetz gesetzt gegen unlauteren Wettbetrieb aufgehängt und da gibt es natürlich auch schon lange vor der EMCO geltenden Sanktionsmaßnahmen gegen Unternehmen, die gegen Wettbewerbsrecht verstoßen.

00:10:29: Und das ist eben jetzt bei der MQ auch so.

00:10:31: also wenn man seine Produkte mit nicht mehr zulässigen Siegeln auslabelt oder auch andere Aussagen im Nachhaltigkeitskontext trifft, die eben nicht mehr zulässig sind oder besonders untermauert werden müssen um zulässig zu sein Dann ist das ein Verstoß gegen Wettbewerbsrecht und da gibt es spezialisierte Anwaltskanzleien, die dann nur darauf brennen einen zu verklagen.

00:10:57: Letztendlich können das aber auch natürlich andere machen wie zum Beispiel Mitbewerber oder auch zivilgesellschaftliche Verbraucherschutzorganisationen oder oder oder also jeder hat in Deutschland ja das Recht auch die Hand zu heben Gesetzesverstöße vorzugehen.

00:11:16: Das wäre sicherlich auch bei Greenchap der Fall gewesen an der einen oder anderen Stelle, wenn wir diese M-Kohörde nicht geschafft hätten zu nehmen.

00:11:26: Du hast es angesprochen Hilke.

00:11:27: im Grunde genommen die Gesetzgebung fällt nicht vom Himmel sondern das ergibt sich ja aus dem EU Green Deal und sozusagen findet seine Anfänge und den Ursprungen ja auch genau im EU Green deal vor Corona noch und wir sprechen gleich da ganz detailliert, hoffentlich noch mal darüber wie dieser Umbau jetzt von GreenShape sich gestaltet hat.

00:11:53: Vielleicht noch einmal sozusagen rausgesuhmt.

00:11:56: MQ soll ja Verbraucher vor GreenBushing schützen und gleichzeitig gibt es Unternehmen wie ihr die seit vielen Jahren Nachhaltigkeit sehr ernsthaft betreiben und auch kommunizieren.

00:12:07: Da die Frage an dich empfindest du denn die neue Regulierung eher als jetzt notwendige Veränderungen?

00:12:13: oder manchmal auch als Einschränkung vielleicht guter Nachhaltigkeitskommunikation?

00:12:18: Ja, also wie so oft ist es ja auch hier so.

00:12:22: Die Unternehmen die schon immer mustergültig unterwegs waren und sage mal päpselicher als der Papst alles ganz genau genommen haben und dazu gehört sicherlich auch VD mit seiner Nachhaltigkeitskommunikation weil wir einfach auch einen Ruf zu verlieren hatten und haben.

00:12:39: Und da will man auf keinen Fall sich auch zu weit aus dem Fenster lehnen, irgendwie sich angreifbar machen als Marke.

00:12:47: Die hätten wahrscheinlich relativ wenig zu befürchten gehabt.

00:12:52: aber die Gesetzgebung nimmt ja andere in den Blick.

00:12:55: Die nimmt eben genau die Unternehmen an den Blick, die wild wuchs Nachhaltigkeitsaussagen getätigt haben – das ist schon ein Problem!

00:13:07: geworden.

00:13:07: Wir haben Siegel und Label, Bildchen und Zeichen bis zum Geht nicht mehr in unserer Branche aber auch in vielen anderen Branchen, Lebensmittel

00:13:16: z.B.,

00:13:18: Kosmetik oder was wir sonst noch so haben da gibt es ja quasi kein Produkt mehr was keine Nachhaltigkeitsaussage oder irgendwie ein grünes Blättchen als Bild drauf hat und das ist für Verbraucherinnen überhaupt durchsehbar, was davon eigentlich welche Qualität hat und auf das man sich verlassen kann.

00:13:40: Und deshalb finde ich das ganz grundsätzlich sehr wichtig und richtig dass die EU gegen Greenwashing vorgeht und da einfach im Sinne der Konsumenten, Konsumentinnen dem in Riegel vorschiebt, dass man einfach irgendwelches Zeug von sich geben kann was vielleicht gar keine Berechtigung hat oder was völlig am Thema vorbeigeht.

00:14:05: Am eigentlichen Kernproblem, ökologischen Kernproblem das Produkt ist oder auch schlichtweg erfunden gelogen ist sozusagen.

00:14:13: Das ist natürlich schon erstmal aus meiner Sicht sehr positiv.

00:14:17: Gleichzeitig ist so ein bisschen die Schattenseite davon.

00:14:23: Wirkungsvolles und ernst gemeintes Nachhaltigkeitsmanagement betrieben haben viele Jahre lang.

00:14:28: Und das gerne natürlich auch als USP, als Verkaufsargument an ihren Produkten darstellen möchten, dass denen jetzt das natürlich sehr viel schwerer gemacht wird.

00:14:38: Die Hürden sind einfach deutlich schwieriger geworden und ja man muss also viel mehr Aufwand betreiben um weiterhin Nachhaltigkeit aussagen oder Labels an seinem Produkten haben zu dürfen.

00:14:53: Das ist natürlich auch eine zweischneidige Sache, weil bestimmt auch viele Unternehmen dann dazu übergehen gar nichts mehr zu kommunizieren.

00:15:04: Weil denen das einfach so aufwendig ist die ganze Nachweisführung und eben auch diese Unsicherheit mache ich mich da jetzt angreifbar oder nicht?

00:15:12: Wer geht da vielleicht dagegen vor?

00:15:14: Will ich mich dem überhaupt aussetzen oder

00:15:16: nicht?".

00:15:17: Also wir haben ja jetzt schon in den letzten Monaten so ein Phänomen erlebt, was sich nicht Greenwashing sondern Greenhushing nennt.

00:15:25: Dass man dann eben einfach gar nichts mehr erfährt über Nachhaltigkeitsbenefits der Produkte und das natürlich auch sehr schade weil wie sollen sich dann VerbraucherInnen orientieren am Markt wenn sie auf der Suche nach besseren Produkten sind?

00:15:38: Wenn da gar keine Kommunikation dazu mehr gemacht wird?

00:15:41: also bisschen zweischneidiges Schwert.

00:15:43: grundsätzlich absolut notwendig und richtig Gute Sache, aber in manchen Fällen trifft es vielleicht auch die falschen.

00:15:52: Wie immer bei einer Gesetzgebung und jetzt muss man einfach glaube ich mal abwarten wie denn die Einführung läuft und wie dann auch die Rechtsprechung dazu aussieht.

00:16:00: Ich würde sagen in einem Jahr diese Zeit sind wir alle schlauer was die Anwendung und Auslegungen der Gruppe trifft.

00:16:09: Genau Das ist angesprochen.

00:16:11: Kundinnen und Kunden sind ein wichtiger Teil im Transformationsprozess, also wie welche Produkte entscheide ich mich?

00:16:19: Welche Informationen liegen mir auch zugrunde?

00:16:22: Das müssen belastbare Informationen sein!

00:16:24: Und dann kann ich mir auch sicher sein dass ich bestimmte Nachhaltigkeitsattribute die eben geprüft sind und die belastbar sind das sie tatsächlich auch stattfinden und dann hat es auch entsprechende Wirkung.

00:16:40: Und ihr habt euch eben entschieden Green Shape nicht aufzugeben, sondern grundlegend weiterzuentwickeln.

00:16:47: Weil ihr das ja auch als ein ganz wichtigen Ansatz für euch schon von Beginn an gesehen habt.

00:16:55: Magst du uns einen Einblick geben?

00:16:56: Welche Optionen habt ihr damals diskutiert und warum habt ihr euch schließlich entschieden diesen Weg zu gehen?

00:17:03: Ja, das ist tatsächlich wirklich in einem sehr spannender Prozess gewesen und am Anfang auch wirklich Ausgang ungewiss.

00:17:10: Also wir haben da wirklich viele Diskussionen geführt.

00:17:13: Am Anfang war es eben so okay, es ist klar so wie's jetzt gehts nicht mehr.

00:17:17: aber wie können was denn dann überhaupt machen?

00:17:19: Weil das was man ja mit der MCO nicht mitgebliefert gekriegt hat also... oder anders gesagt, man weiß zwar jetzt was noch nicht mehr darf aber man weiß das halt noch lange nicht.

00:17:29: Was darf man denn jetzt eigentlich?

00:17:31: Oder was wären so Best Practices?

00:17:35: Die andere Seite der Medaille dieser Anti-Grainwashing-Gesetzgebung, die sogenannte Green Claims Directive ist eben nicht mehr gekommen.

00:17:42: Die EU-Parlament ist nicht mehr durchgekommen und bis heute gibt es sie nicht.

00:17:47: Deshalb fehlt uns da eigentlich allen miteinander in der Wirtschafts- und Stückorientierung über.

00:17:52: wie soll man's denn jetzt richtig machen?

00:17:54: Was ist dann da die Erwartungshaltung?

00:17:56: An dieser Stelle möchte ich gerne auf die Episode XXVI mit Pascal Moreau von Public Affairs Agency Ohana in Brüssel hinweisen.

00:18:04: Die Folge heißt EU Green Deal Reality Check.

00:18:07: Hier erfahrt ihr alles über das, was auf EU-Ebene und mit der Green Claims Directive passiert ist.

00:18:14: Die Episode ist auf Englisch aber reinhören lohnt sich definitiv!

00:18:18: Und nun weiter mit Hilke zum Green Shape Standum.

00:18:21: Was aber von Anfang an klar war ist das Thema Unabhängigkeit herstellen, also dass man sich nicht mehr selber irgendwie zertifizieren oder labeln darf.

00:18:33: Und da haben wir dann eine Rechtsform ein Format gesucht als Träger für den Greenshape Standard und haben da X-Optionen diskutiert mit verschiedenen Rechtsberatern Also von Biss, Stiftung oder was weiß ich alles.

00:18:51: Was wir da für Ideen hatten.

00:18:53: und am Ende sind wir dann bei dieser Rechtsform gemeinnütziger eingetragener Verein gelandet weil sich das angeboten hat als Form.

00:19:03: Das ist relativ einfach zu gründen in Deutschland.

00:19:09: niedrigschwellig erst mal umzusetzen, aber unterliegt mit dem Vereinsrecht sehr klaren transparenten und strengen Regelungen.

00:19:18: Gerade dieses Thema Gemeinnützigkeit, steuerliche Gemeinnötzigkeit das ist sehr klar und lange schon eingeübt.

00:19:28: Dieses Format gibt es schon wirklich Jahrzehnte in Deutschland.

00:19:32: deshalb gibt's auch wenig Rechtsunsicherheiten Und wir haben uns dann eben entschieden, diesen Weg einzuschlagen.

00:19:40: Haben diesen Verein gegründet.

00:19:42: und ihr wisst ja vielleicht oder Fabian du weißt viele wissen vielleicht dass es vor dieser Vereinsgründung auch schon zwei Jahre den Green Shape Beirat gab.

00:19:51: das war eine Gruppe von unabhängigen Expertinnen und Experten aus der Textilbranche aus der Umweltwissenschaft aus der Lieferkette und auch aus den Kunden.

00:20:02: Du selber, Fabian warst auch in dem Beirat als Vertreter vom Globetrotter als unser einer wie unseren wichtigen Kunden.

00:20:10: Und dieser gemeinsam mit diesem Beiraten haben wir eben diese Entscheidung getroffen einen Verein zu gründen und alle Beiratsmitglieder sind auch Gründungsmitglieder von dem Verein geworden.

00:20:20: Das ist natürlich ganz toll weil so haben wir alle wichtigen Stakeholder Gruppen die mit so einem Textilstandard im Umweltbereich zu tun haben, die man da braucht an Bord quasi um so ein vollständiges Bild zu haben.

00:20:35: Die haben wir auch als Gründungsmitglieder in unserem Verein und das ist natürlich ganz großartig weil so ist der Green Shape Standard jetzt wirklich in allerbesten

00:20:42: Händen.

00:20:42: Sehr gut!

00:20:44: Also Green Shape jetzt inzwischen nicht mehr in direkter Vd-Hand sondern übertragen an einen gemeinnützigen Verein.

00:20:52: Was bedeutet hier in dem Kontext?

00:20:54: Du erwähntest es Helge dieser Unabhängigkeit hier jetzt ganz konkret.

00:20:58: also wer entscheidet zum Beispiel künftig über die Anforderungen des Standards?

00:21:02: Ja, genau.

00:21:03: Also wichtig zum Verständnis ist das Vd ja... also VD als Firma ist ganz raus aus dem GreenShape-Standard.

00:21:10: Das Unternehmen Vd ist nur noch Nutzer der Marke Greenshape aufgrund der durchgeführten von einem unabhängigen dritten Zertifizierungsinstitut durchgeführten Zertifierung hat aber in der Standardentwicklung selber überhaupt nichts mehr zu melden, weil es einfach komplett raus.

00:21:30: Aber gleichzeitig sind Personen die bei VD arbeiten schon natürlich auch noch im Verein aktiv – zum Beispiel Anche von David, die Geschäftsführerin und Inhaberin von VD, zum Beispiel auch ich selber!

00:21:45: Aber es ist so, dass die Leute von VD, die da noch dabei sind immer in der Minderheit sind.

00:21:52: Selbst wenn wir uns zusammentun würden, könnten wir immer überstimmt werden von den externen und von euch anderen sozusagen Gründungsmitgliedern im Verein – das ist ja das letztendlich entscheidungsgebende Organ von einem Verein!

00:22:08: Und auch in unserem Vorstand, der besteht aus drei Personen.

00:22:11: Ich bin zwar die Vorsitzende aber meine beiden geschätzten Vorstaatskolleginnen Anna und Matthias haben mit Vd nicht zu tun.

00:22:18: deshalb können sie mich jederzeit überstimmen das so laufen die Entscheidungsprozesse ganz transparent.

00:22:24: kann man auch noch sagen dass jetzt für diese Einführungsphase und Übergangszeit Arbeit natürlich schon noch teilweise von VD-Leuten gemacht wird, unter anderem von mir aber auch z.B.

00:22:35: von Kolleginnen in der Buchhaltung oder im Marketing oder so weil der Greenshapeverein hat ja keine eigene Mitarbeiter oder irgendwer muss die Arbeit machen.

00:22:44: das heißt es gibt momentan noch einen Dienstleistungsvertrag zwischen Vd und dem Greenshape Verein der aber ganz wie mit jedem anderen Dienstleister auch.

00:22:52: da werden Dienstleistungen erbracht Da wird der Aufwand dokumentiert und dann gibt es eine Rechnungsstellung von VdE an den Verein für die Dienstleistung.

00:23:00: Das ist auch völlig normal so im Prozedere, und irgendwann lassen wir das dann hoffentlich auch mal hinter uns.

00:23:07: Dann kann der Green Shadeverein das alles alleine vermauslicht.

00:23:12: Und zum jetzigen Zeitpunkt Hilke vielleicht so etwas unbequeme Frage aber... Ich würde noch mal interessieren, wie universell kann ein Standard jetzt gerade am Anfang auch tatsächlich sein?

00:23:24: Also wie ist deine Einschätzung wenn er jetzt ursprünglich von VD entwickelt wurde.

00:23:29: Weil die Idee und die Perspektive und da kommen wir ja gleich auch nochmal detaillierter drauf zu sprechen is ja dass viele Marken diesen Standard eben auch für sich dann anwenden.

00:23:41: Ja also das war auch natürlich neben der Aus, neben der Übertragung ganzen Rechte am Greenshape-Standard auf den Verein.

00:23:51: Natürlich auch eine ganz wichtige Aufgabe, dass wir die ganzen Formulierungen in den Greenshape Standarddokumenten, das wird alle komplett abkoppeln von VD Referenzen also ursprünglich zum Beispiel war da mal die Rede vor Materialien müssen gemäß VD Material Policy ausgewählt werden oder sowas oder der Repair Index von Vd ist so und so anzuwenden, aber das geht natürlich nicht.

00:24:20: Das mussten wir alles auflösen und haben deshalb einigen Aufwandbetrieben um das alles so zu formulieren dass es eben wirklich generisch für alle Marken, für jeder, für alle Marktteilnehmer in der Textil- und Autorbranche gelten kann sodass da jetzt entweder internationale Rahmenwerke bezuggenommen wird, ganz generisch einfach nur darauf hingewiesen wird das Unternehmen muss irgendwie einen System haben nachdem es dies oder das oder jenes selber bewertet und dass dann halt der Zertifizierungstelle plausibel darlegt so dass die das auch versteht.

00:25:04: Kraft ihrer Kompetenz für die Branche dann eben auch beurteilen kann.

00:25:09: Also das haben wir aufgelöst, von daher kann man jetzt ganz klar sagen auch nach den Erfahrungen, die wir jetzt schon in Tests und Pilots mit den Zertifizierungsstellen gemacht haben dass der Standard von anderen Marken außerhalb von VOD, die eben auf diesem Level Nachhaltigkeitsperformance unterwegs sind Das ist natürlich auch ganz wichtig.

00:25:29: Das muss man auch erst mal schaffen, dieses Anforderungsniveau an Produkte und Prozesse in der Produktentwicklung.

00:25:35: aber grundsätzlich können das andere Marken auch absolut anwenden und sich danach zertifizieren lassen und das ist ja auch genau die Zielsetzung.

00:25:44: Konkret an dem Beispiel, dass du genannt hattest?

00:25:46: Der Repair Index wäre das etwas was ihr auch in den Standard mit reingegeben habt oder würde jetzt der Auditor im Grunde genommen eine andere Marke nach etwas vergleichbaren Fragen?

00:26:03: Ja, genau.

00:26:03: Also er würde nicht nach dem Vd-Repair Index fragen sondern im Green Shape Standard ist festgelegt dass die Marke ihre Produkte während der Produktentwicklung also vor der Herstellung während der produktentwicklungsphase nach bestimmten Kriterien in puncto Reparierbarkeit bewerten muss und das ist da klar festgelegt.

00:26:24: Das steht zum Beispiel Ersatzteilverfügbarkeit, Aufwendigkeit von Reparaturen und so.

00:26:29: Das ist da genau festgelegt welche Aspekte das sind aber wie die Marke das genau macht bleibt der Marke überlassen.

00:26:35: in der Praxis ist es so dass sich da bestimmte Vorgehensweisen einfach jetzt ja schon etabliert haben.

00:26:42: also wir haben ja auch schon Marktteilnehmer in der Branche die repariert in DCS oder wie auch immer man das nennt also so Reparaturkriterien haben.

00:26:56: Also die unterscheiden sich nicht so wirklich maßgeblich voneinander.

00:26:59: Der eine macht das in der Software, der andere im Axel und der eine macht da ein bisschen andere Gewichtung als da.

00:27:04: Das ist auch dem geschuldet dass wir natürlich eine riesengroße Bandbreite von verschiedenen Produkten an der Autorbranche und im Textilbereich haben vom T-Shirt über die Drehlagenjacke bis Rucksackzelt usw.

00:27:18: Die müssen ja alle irgendwie trotzdem adäquat bewertet werden können und da kann man vielleicht auch nicht alle über einen Kamm scheren, aber wichtig ist diese Standardkriterien im Hinblick auf Reparierbarkeit.

00:27:29: Die gibt der Green Tape Standard vor und die ganz genaue Umsetzung, die kann dann die Marke selber entscheiden muss halt irgendwie der Zertifizierungsstelle das vermitteln können dass das auch plausibel ist anspruchsvoll genug ist und eben auch funktioniert in der Praxis.

00:27:47: Ich hatte es erwähnt, dieses Abtake jetzt durch andere Marken.

00:27:52: Das ist für mich tatsächlich so einer der spannendsten Schritte, die ja jetzt perspektivisch für euch folgt also dass Green Shape künftig auch von anderen Marken angewendet wird oder sagen wir mal in erster Linie erst einmal offen steht und dann eben hoffentlich auch von wie ihre Produkte auch auditiert werden.

00:28:18: Wie schätzt du denn so das Abtake ein durch andere Marken perspektivisch?

00:28:24: Oder gibt es heute schon viel Interesse in anderen Marken?

00:28:27: Ja, das ist tatsächlich eine sehr spannende Frage und das wird sich jetzt dann in den nächsten Monaten oder Jahren dann zeigen.

00:28:36: also ich bin ja hier jetzt so ne Art Business-Developer geworden quasi ihr an Amt.

00:28:43: Und habe jetzt die Ehre und die Freude den Greenchip-Standard eben auch dem Markt zu präsentieren, das geht ja jetzt erst richtig los ne?

00:28:51: Wir waren zwar schon auf der Outdoor-Messe im Sommer aber wir fangen ja jetzt sozusagen auch erst an den Green Chips Standard überhaupt mal außen so richtig vorzustellen und so quasi auf Kundenakfise zu gehen als Verein sodass eben Das Bekannt wird in der Branche, dass es den Greenchip-Standard gibt.

00:29:12: Dass er jetzt offen steht und sich danach zertifizieren lassen kann wenn man seine Produkte mit einer Nachhaltigkeitsaussage labeln will.

00:29:20: Und da bin ich wirklich mal sehr gespannt!

00:29:22: Das Interesse, das Feedback ist erstaunlich hoch.

00:29:26: Ich glaube viele Marken mit Nachhaltighatsambitionen verspüren diesen Schmerz, den die EMCO verursacht weil sie eben nicht mehr wie bisher einfach so selber kommunizieren dürfen an ihren Produkten und orientieren sich da gerade nach halt, sag ich mal geeigneten Zertifizierungssystemen die sie anwenden können um dann eben wieder eine Aussage am Produkt treffen zu können.

00:29:52: Ich habe jetzt fang jetzt sozusagen an.

00:29:56: Wer hat eingeladen immer mal wieder zu Webinaren oder eben auch auf Messen den Standard vorzustellen?

00:30:05: Ja, also Interesse ist hoch.

00:30:07: Aber es ist jetzt momentan noch nicht so das hier irgendwie schon uns die Lizenzverträge nur zufliegen.

00:30:13: Das hoffentlich kommt jetzt dann noch.

00:30:16: was vielleicht auch noch interessant zu wissen ist dass wir ja mit zwei unabhängigen Zertifizierungsstellen ins Rennen gehen und die natürlich auch selber ihrerseits den Standard vorstellen und anbieten ihren Kunden oder in ihrem Markt, sodass nicht nur der GreenShapeverein selber jetzt für andere Marken... Sorgen muss, sondern eben die Zertifizierung stellen.

00:30:42: Deren Business-Modell ist das ja letztendlich.

00:30:44: Die haben natürlich auch ein Interesse daran dass der Aufwand den sie da jetzt bisher eingesteckt haben schon zum Beispiel ihre Auditorinnen fit zu machen aufwendiges Schulungsprogramm vom Greenshaper ein durchlaufen etc.

00:30:58: Dass sich das dann auch irgendwie rentiert und Sie da eben auch weitere Kunden gewinnen.

00:31:03: Das ist jetzt auch noch alles ganz am Anfang.

00:31:05: aber Ja also Ich denke mal davon aus, dass die Zertifizierungstellen das auch solide beurteilt haben.

00:31:13: Bevor sie sich darauf einlassen und dass die dann auch da die entsprechenden Marktschausen für sich realistisch eingeschätzt haben.

00:31:21: Sonst würden die das ja nicht machen.

00:31:23: Und kannst du sagen welche beiden Zertifikierungsstellen das aktuell sind?

00:31:28: Ja genau also ich kann auf jeden Fall eine sagen weil mit der ist alles unter Dach und Fach.

00:31:32: Das ist Control Union Deutschland.

00:31:34: Die stehen ganz offiziell als Zertifizierungsstelle für den Greenshape-Standard zur Verfügung und sind auch auf der Homepage vom Greenshape Standard, ganz offiziert schon genannt mit Kontaktadresse.

00:31:44: Also kann man sich einfach auch ganz unabhängig von Greenshape vereinen direkt an die Zertifikationsstelle Control Union wenden und mit denen über den Greensape Standard sprechen sich da quasi Angebot einholen und dann auch letztendlich mit denen in den ganzen Zertifizierungsprozess gehen.

00:32:03: Damit haben wir erstmal gar nichts weiter zu tun, außer dass wir als Verein so ein ganz kleines vorgeschaltetes Türchen noch haben wo wir selber mal eben einmal überprüfen was ist das eigentlich für einen Unternehmen?

00:32:19: passen die zur Green-Tape?

00:32:21: Haben sie so eine Grund... Grund-Commitment zu Menschenwächten, Klimaschutz etc.

00:32:28: Und wenn das vorliegt dann freie Bahn?

00:32:31: Dann kann man da ganz unabhängig von dem Verein und natürlich erst recht ganz komplett unabhängt von VD in die Zertifizierung starten.

00:32:41: so ja der Wunsch auch.

00:32:42: Da hoffen wir dass das hoffentlich sehr viel genutzt wird.

00:32:48: Wie findest du das dann Hilke Wenn jetzt ein direkter Wettbewerber sagt, ich lass meine Produkte auch nach dem Greenshape-Standard zertifizieren.

00:32:59: Wie blickst du darauf?

00:33:01: Du meinst jetzt ein direkter Wettbewerber von VOD.

00:33:04: Von VOD ja!

00:33:05: Ja genau.

00:33:08: Ich habe hier meine zwei Hüte auf.

00:33:11: Ich setze jetzt mal kurz den Greenshapevereins Hut auf.

00:33:14: das ist ja genau unser Ziel davon.

00:33:17: Das ist die Zielsetzung und dafür haben wir den ganzen Aufwand betrieben die absolute Zielsetzung, dass der Green Shape Standard im Markt breite Anwendung findet und viele Marken damit machen.

00:33:30: Viele marken sich zertifizieren lassen das Logo an ihren Produkten nutzen so dass wir diesen Mehrwert den die ganze Nachhaltigkeit in der Lieferkette und im Produktlebenszyklus, den ganzen Aufwand denen die Marken da betreiben, dass es eben auch am Produkt beim NV Braucher sichtbar bleibt – auch mit dem M-Co.

00:33:50: So, jetzt setze ich meine Frau D. gut auf kurz.

00:33:54: Als Frau D., ist das natürlich mit gewissen Schmerzen verbunden gewesen.

00:33:58: dieser Weg und die Erkenntnis so... Oh Mann!

00:34:02: Wir wissen, dass es MCO-mäßig nicht anders geht aber müssen wir uns ja schon erst mal dran gewöhnen, dass da vielleicht ein Bittbewerber dann auch mit dem Green Shape Standard künftig unterwegs sind.

00:34:14: Aber das ist halt der Preis dafür, dass Green Shape überhaupt weiterhin existiert.

00:34:19: Weil das ist ja auch so, ohne diese Hürde der M-Core jetzt überwunden zu haben.

00:34:25: Würde es Green Shape einfach gar nicht mehr geben am Markt?

00:34:28: Nur noch als Historie und das wäre eben auch sehr schade.

00:34:33: Und dagegen hat sich VDA eben auch ganz explizit entschieden.

00:34:37: Das ist dann der Preis dafür dass das breit hoffentlich verwendet wird und da eben auch andere Marken damit unterwegs sind.

00:34:46: Letztendlich sitzen wir alle in einem Boot, um das mal so zu sagen.

00:34:49: Wir marken gerade insbesondere in der Outdoor-Branche die ja seit vielen Jahren unglaublich viel investiert haben mit ihren Lieferketten sowohl was Menschenrechter als auch etwas Umweltschutz betrifft, Chemikalienmanagement

00:35:04: etc.,

00:35:05: nachhaltige Materialien, Klimaschutz und so.

00:35:08: Und wir haben eigentlich ja alle das gleiche Interesse daran nämlich dass unsere Produkt Produkte auch am Markt da weiterhin sehr plakativ sichtbar sind und wir da eine gute Resonanz im Sinne von Leute kaufen unsere Produkte haben.

00:35:27: Da können wir alle zusammenarbeiten, das ist ja auch ein Hintergrund des gemeinnützigen GreenShape Vereins dass wir da eben eine Plattform bieten die im Non-For-Profit ist wo sich alle dann hinter versammeln können als Gemeinschaftswerk dann sehen.

00:35:49: Echte gelebte Nachhaltigkeit ist ja auch ein zentrales SDG in Partnerschaften zu denken und wie du angesprochen hast, Natürlich auch irgendwo ein Stück weit aus einer Notwendigkeit heraus, weil es die EMCO auch verlangt.

00:36:04: Aber dann in dem Zusammenhang natürlich auch zu sagen das tut der ganzen Branche und Industrie gut und bringt für alle am Ende des Tages kann es einen Mehrwert bringen.

00:36:16: Genau.

00:36:19: Hickel du hast diesen Transformationsprozess von Green Shape federführend begleitet?

00:36:26: Was war dabei vielleicht schwieriger als du zu Beginn es erwartet hättest?

00:36:31: Ja, also ganz generell kann man sagen dass der Prozess deutlich aufwendiger und langwieriger geworden ist als wir es gedacht hatten.

00:36:44: Aber das zeigt ja auch wie ernsthaft diese Vorgaben, die die EMCO mit sich bringt durchdacht sind.

00:36:58: Wie hoch das Level ist.

00:37:00: sozusagen also wird man sagen von so einer eigenen keine Ahnung diese Fußballvergleiche, die hinten ja aber so ein bisschen von Kreisliga Champions League jetzt darauf zu steigen Das macht man eben einfach nicht mal irgendwie so kurz zwischen Tür und Angel auch noch sondern dass es richtig Arbeit und da muss man richtig Herrn Schmalz und Zeit und Geld und Nerven investieren und Fachkompetenz natürlich auch.

00:37:24: Also ganz generell zieht sich das jetzt schon ein paar Jahre länger, als wir so gehofft hatten.

00:37:31: Und dann ist ein Punkt damit verbunden deutlich aufwendiger als gedacht und zwar die ganze Akkreditierung bei der deutschen Akkreditierungsstelle.

00:37:43: Das ist ja auch ein Prozess, der noch am Laufen ist.

00:37:49: Der Green Shape Standard Als Prüfprogramm ist immer noch in der sogenannten Programmprüfung bei der deutschen Akrediterungsstelle und das läuft auch weiter, kann man momentan nicht sagen wie lange noch.

00:38:01: Aber wir haben das Ziel den Greenchap-Standard als sogenanntes akkreditierfähiges Prüfprogramm aufzustellen und da geht es halt im Pingpong mit der deutschen Akkreditierungsstelle hin und her.

00:38:17: Die geben Feedback, wir arbeiten das ein, die geben wieder Feedback usw.

00:38:21: Das sieht sich einfach so... Und das hatte ich mir auch ehrlich gesagt deutlich einfacher vorgestellt.

00:38:28: aber ich habe da natürlich eine sehr starke steile Lernkurve weil das war vorher tatsächlich nicht so mein Experten Kompetenzfachgebiet, also diese ganze Welt um die so Standards rund um die Aggrediterung.

00:38:48: Damit habe ich mich vorher jetzt auch noch nicht so wahnsinnig ausführlich befasst gehabt und deshalb ist das eben auch ein sehr, sehr spannendes Lernfeld für mich wieder gewesen.

00:38:56: Und letztendlich geht es allen Standards, also allen seriösen Standards die jetzt da diese M-Kohlhörde nehmen wollen genau gleich.

00:39:04: Weil viele, die meisten sind jetzt da in diesen Akkrediterungsprozessen unterwegs und die sind was ich so mit Krieg, mit den gleichen Schwierigkeiten am Kämpfen oder mit der gleichen Anführungsstriche im Bürokratie.

00:39:19: Und von daher sind wir da glaube ich ein guter Gesellschaft und früher oder später werden die guten seriösen Standards diese Hürde nehmen.

00:39:26: Das dauert jetzt einfach seine Zeit.

00:39:30: Die guten seriösen Standards werden diese Hürde nehmen, lass uns noch mal ein bisschen rauszoomen wie wird denn so Nachhaltigkeitskommunikationen in ein paar Jahren aussehen?

00:39:39: Also was erwartest du?

00:39:40: Wie verändert sich dieses ganze Feld?

00:39:43: durch die EMCO?

00:39:45: Ja vielleicht gar nicht nur durch die Emco oder weil wir haben ja... also die EMCo ist gerade sehr präsent in der Industrie und im Handel.

00:39:56: dieses Ende der Überlandsfrist naht.

00:39:59: Aber wir haben ja ganz gesamtgesellschaftlich sowieso gerade diese gefühlte Rückwärtsrolle zu Nachhaltigkeitsthemen.

00:40:13: Es scheint in der Öffentlichkeit nicht mehr so hip zu sein, Nachhaltig zu sein, nachhaltigkeit ist nicht mehr so wichtig.

00:40:23: Klimaschutz spielt quasi in der Politik keine Rolle mehr.

00:40:27: Energiewende wird zurückgedreht in Deutschland oder also ist ja noch nicht so.

00:40:31: aber es gibt ja politische Bestrebungen gerade in Deutschland und in der EU und weltweit die da voll gegen Nachhaltigkeit schießen.

00:40:42: darunter leiden die Unternehmen, die Nachhaltigkeit sehr wichtig finden und da sehr viel investieren in ihre Produkte- und Lieferketten.

00:40:51: Und auch in ihrer Nachhaltigkeitskommunikation um da eben eine glaubwürdige Orientierung für Verbraucher zu bieten.

00:40:59: Die leiden dann natürlich stark drunter.

00:41:02: aber ich sehe das immer so.

00:41:03: es ist jetzt viele Jahre so ne Welle gewesen da auch ein bisschen der Trendwelle.

00:41:08: tatsächlich wir haben einfach nachhaltigkeit sehr hoch, war so ein bisschen auch tatsächlich ja zwischenzeitlich mal so'n Hype.

00:41:17: Fridays for Future

00:41:18: etc.,

00:41:19: also wir haben ja gedacht so wow jetzt geht da endlich mal was so gesamtgesellschaftlich.

00:41:24: dann kam Corona, dann kam diese ganzen Krisen eine nach der anderen und jetzt bricht halt diese Welle.

00:41:29: das war irgendwie absehbar weil das ist halt das Schicksal von einer Welle die bricht auf.

00:41:35: aber ich verwende immer gerne dieses Bild von einem Pendel, das schlägt halt mal in die eine und Mal in die andere Richtung.

00:41:42: Das ist mit politischen Prozessen auch so und so gesellschaftlichen Themen.

00:41:46: Also jetzt schlägt halt gerade das Pendel ein bisschen weg vom Thema Nachhaltigkeit, aber das wird... wieder zurückschlagen dann auch in die andere Richtung, weil die Probleme gehen ja nicht weg auf den Plotplaneten.

00:41:57: Wir haben den Klimawandel wir haben eine Biodiversitätskrise, wir haben ne Wasserkrise im Kürze global, haben wir sie schon in Europa während wir sie in kürzer haben.

00:42:06: Ja wir haben Waldsterben und Waldbrände, Menschenrechtsungerechtigkeiten etc.

00:42:13: Und die Themen gehen ja noch nicht weg nur weil bestimmte Politikerinnen jetzt so tun als könnte man das irgendwie wegdiskutieren oder ignorieren.

00:42:22: Und deshalb bin ich ganz fest der Überzeugung, dass in ein paar Jahren – das war deine Ausgangsfrage – die Nachhaltigkeitskommunikation von Unternehmen dient es ernst mal in das Thema und da sind viele, viele, vielen Unternehmen viel mehr Unternehmen als unser Bundeswirtschaftsministerium und so glauben machen will oder in der Öffentlichkeit so vielleicht auch sichtbar ist.

00:42:45: Ich bin ganz überzeugt davon, dass die Unternehmen weiterhin sehr stark und sehr glaubwürdig und sehr belastbar nachhaltigkeitskommunikationen machen werden.

00:42:55: Und dann eben auch mit den paar wenigen verbliebenen oder neu entwickelten MQ-konformen Siegel an ihren Produkten wie dem Greenchip Standard

00:43:05: Und sich vielleicht daraus dann eigentlich aus diesem Kreis heraus wieder tatsächlich so ein qualitatives Wachstum entwickeln kann, oder?

00:43:15: Das ist natürlich der Wunsch.

00:43:18: Also ich könnte ja diesen Job nicht machen wenn dich nicht von einem unerschütterlichen Optimismus getragen wäre.

00:43:25: Da braucht man schon eine gewisse Rückschlags-Toleranz.

00:43:28: aber das... Ich mach das jetzt einfach schon so lange oder wie zwei ja auch, so lange.

00:43:33: Wir haben da schon einige Höhen und Tiefen erlebt im Punkt der Nachhaltigkeit.

00:43:39: Ja genau, dass ist ja eigentlich die Win-Win Situation, dass man nicht nur Gutes macht als Unternehmen sondern auch darüber redet und sich dann eben wirtschaftlich auszahlt.

00:43:53: Also alles was nach gesundem Menschenverstand richtig in die Wirtschaft zu bringen, sodass die Unternehmen das freiwillig machen oder eben flankiert von gesetzlichen Rahmenbedingungen, die die richtigen Anreize setzen.

00:44:09: Die richtigen Leitplanken setzen und die guten Unternehmen dann auch richtig wirtschaftlich gut performen und richtig erfolgreich sind.

00:44:17: Das ist ja genau die Zielsetzung und hoffentlich bestimmt in meiner Überzeugung kommt es dann auch so!

00:44:26: Hülke, abschließend noch mal zu Green Shape.

00:44:30: Wann würdest du festmachen dass diese Transformation und diesen Weg den ihr jetzt gegangen seid das erfolgreich war?

00:44:38: Also wo müsste der Green Shape stand dann sagen wir mal in drei Jahren vielleicht in fünf jahren stehen

00:44:46: ja also Paar Meilensteine haben wir ja jetzt schon erfolgreich hinter uns gebracht, unter anderem auch die Tatsache dass GreenShape als EU-Gewährleistungsmarke eingetragen ist.

00:44:55: Das ist ja auch schon mal nochmal wieder richtig eine große Hörde gewesen, die wir eben gut gemeistert haben.

00:45:00: Jetzt haben wir unseren ersten Zertifizierungskunden nämlich VD.

00:45:04: wenig überraschend, aber VD hat sich diesen ganzen offizielle Fallpartyprozess auch kürzlich gegeben und bestanden.

00:45:14: So, also und ich hoffe dass wir dann jetzt als nächste Meilensteiner zum einen diesen ganzen Akkreditierungsweg erfolgreich bald einmal hinter uns gebracht haben so das die deutsche Akkreditierungsstelle da auch ihren Segen gegeben hat.

00:45:30: Das ist quasi noch das I-Tüpfelchen was in dieser formalen Standardentwicklung jetzt noch fehlt.

00:45:37: Und auf der Parallel sozusagen in der Praxis hoffe ich natürlich sehr und da setzen wir alles dran, dass viele Marken mitmachen.

00:45:46: Sodass wir in drei Jahren hoffentlich – ich weiß nicht – fünf, zehn oder noch mehr andere Unternehmen haben die GreenShape zertifiziert sind damit werben können, sondern diese ganzen Anforderungen die der Green Shape Standard setzt ja auch ganz fest und glaubwürdig und absolut nachweisbar in ihre Produktentwicklung.

00:46:11: Und in ihr Lieferkettenmanagement eingetaktet haben so dass das quasi Daily Business Businesses.

00:46:19: Und die Zertifizierung ist dann ja sozusagen nur das letzte Glied in der Kette, was dann als Belohnung sozusagen dabei rausspringt am Ende.

00:46:28: Aber letztendlich geht es darum, dass man solide nachhaltige Produktentwicklung macht, Kriterien entlang des gesamten Produktlebenszyklus hat – das mangeln ganz Partnerschaftliches, belastbares, faires nachhaltiges Lieferkettenmanagement macht gut mit seinen Lieferanten zusammenarbeitet.

00:46:48: Auch natürlich gut mit seinem Kunden zusammen arbeitet im Fachrande ein Endverbraucher und das dann eben auch tatsächlich sichtbar gemacht wird.

00:46:56: wenn da viele mitmachen dass wäre eine absolut tolle Messgröße als Erfolgsmesserung für den Green Shape Standard.

00:47:04: Und für welche Marken könnte der Green Shape standard interessant sein?

00:47:08: Also sind es jetzt so eher Marken oder Unternehmen, die sehr groß sind.

00:47:14: Oder Marken, die schon sehr aktiv was unternommen haben zum Thema Nachhaltigkeit?

00:47:20: Oder passt es auch für Start-ups oder kleinere Marken?

00:47:27: Oder auch für Marken die vielleicht auf ihrer Reise von Nachhaltigkeiten noch nicht so weit sind?

00:47:34: Ja also grundsätzlich haben wir gar keine Größen Kleidenheitsbeschränkung.

00:47:38: Es steht erstmal allen Unternehmen aller Größenordnung offen, wichtig ist das es sich halt um Textileprodukte und also um Bekleidung und Textile-Outdoor Produkte handelt.

00:47:51: Also es ist ein Textilstandard.

00:47:52: Das sind sozusagen dadurch klar was für Produkte dann künftig mit dem Green Shape Logo am Markt auftauchen Welche Sorte unternehmen?

00:48:05: Also es ist natürlich ein anspruchsvoller Standard für die Produktentwicklung und die Prozesse in der Lieferkette.

00:48:12: Das kann man ja in den Programmdokumenten auf der GreenJay Website alles nachlesen, wenn man dann der Meinung ist ich kann das als Marke!

00:48:20: Arbeite sowieso so oder will mich dahin entwickeln entlang des Produktlebenszyklus meiner Produkte und auch in meiner Lieferkette.

00:48:29: Die Lieferkette ist da ganz, ganz wichtig.

00:48:31: im ganzen Gretape Standard dann immer her damit also bitte sofort melden und gerne gehen wir ins Gespräch erklären alles.

00:48:41: natürlich gibt es auch ein Schulungsprogramm dann sowohl für Marken so wie wir es auch für Zertifizierungstellen haben, sodass wir auch da sicherstellen dass alle das richtig verstanden haben was denn da überhaupt gemeint ist mit den einzelnen Anforderungen.

00:48:54: Aber grundsätzlich ist das sowohl für kleine Start-ups ich sag jetzt mal so ne?

00:48:59: One manch one woman show designer labels ganz klein bis zum richtig großen Großunternehmen mit hunderten von Produkten ist das für alle offen und für alle auch letztendlich geeignet.

00:49:15: Eigentlich auch eine super Möglichkeit, sich erstmal weiterzuentwickeln um dann auch eine Zertifizierungsreihe zu erreichen oder?

00:49:24: Ja genau natürlich!

00:49:27: Es gibt ja auch keine Mindestanzahl von Produkten die man zertifiziert lassen muss.

00:49:31: Man kann auch wenn man irgendwie nicht zwei Jacken und zwei Hosen designt hat Und der Meinung ist, das ist alles irgendwie supertotal tiptop nachhaltig.

00:49:39: Dann kann das absoluten total toller Referenzkunde für den Greenshape-Standard sein – absolut!

00:49:48: Vielleicht auch noch interessant wie ja der Greenshapeverein, der muss ja auch irgendwo von leben.

00:49:54: und das Businessmodell sozusagen des Greenshape Vereins sind Gizens Gebühren, also Marken die sich nach dem GreenShape Standard zertifizieren lassen, zahlen eine Lizenzgebühr an den Greenshapeverein und die bemisst sich nach Jahresumsatz.

00:50:12: Also ganz kleine Unternehmen mit ganz wenig Jahresumsatzzahlen wirklich ganz ganz ganz wenig.

00:50:18: und ganz große Unternehmen, die dann schon sage ich mal in so Konzernstrukturen oder so unterwegs sind mit vielen Produkten, die zahlen da natürlich entsprechend.

00:50:25: Also was ich damit sagen will ist kleine Labels, Designer-Labels oder Startups die haben ja wirklich eine auch finanzielle sehr niedrige Einstiegshürde in den Green Shape Standard.

00:50:37: Da also am Geld soll es dann da nicht liegen dass die Zertifizierung so teuer wäre das für kleine Unternehmen wirklich sehr niedrigschwellig.

00:50:50: Ja gut, dass du es ansprichst Tilke weil das ja oftmals dann auch ein Thema sein kann.

00:50:55: Das Zertifizierung einfach auch mit einem entsprechenden Kostenfaktor einhergeht aber hier ganz bewusst eben so gewählt, dass nach Unternehmensgröße und Umsatzgrößen entsprechend sich orientiert und damit die Einstiegshürde möglichst niedrig gehalten wird für kleinere Unternehmen und Marken.

00:51:14: Richtig, genau.

00:51:15: Wir wissen ja aus der Branche dass es gar nicht auf die Unternehmensgröße ankommt wie gut man im Nachhaltigkeitsbereich performt sondern auf das Commitment.

00:51:26: Das können kleine genauso wie große und das liegt mehr am Wollen oder an der Konsequenz in der man da unterwegs ist vor allen Dingen in seinen Lieferketten als jetzt an der Unternehensgrösse oder an.

00:51:44: Vielen Dank, Hülke.

00:51:44: Ich drück die Daumen, dass sich so vollziehen wird für VD aber natürlich auch im Sinne der ganzen Branche und Industrie.

00:51:52: Und ich möchte dir herzlich danken für euren konsequenten Weg, den ihr da geht seit vielen Jahren so glaubwürdig mit so viel Herzblut zum Thema Nachhaltigkeit engagiert seid.

00:52:05: Ja wie gesagt, ich drück euch die Daum, dass das so für den Standard ergeben wird.

00:52:11: Vielen Dank fürs Gespräch, Hulke!

00:52:13: Ja, vielen Dank Fabian.

00:52:14: Ganz toll dass ich den Great Shape Standard hier... Dass du mir eine Bühne gibst!

00:52:19: Sehr gerne.

00:52:20: Vielen Dank Helke.

00:52:22: Vielen dank fürs zuhören.

00:52:23: in diesem Podcast besprechen wir alles was zum Thema Nachhaltigkeit und Transformationen in der Outdoor-Branche passiert und möglich ist.

00:52:30: Wenn euch die Episode gefallen hat teilt sie gerne mit Freunden und Kollegen Und Wir freuen uns schon auf die nächste Ausgabe wieder Mit spannenden Einblicken hinter die Kulissen.

00:52:39: Vielen Dank an Green Room Voice für die Redaktion und Podcastfabrik Für den Sound.

00:52:44: Bis zum nächsten Mal!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.